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Ozeanien

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WESTAUSTRALIEN

WESTAUSTRALIEN

Summary Wie soll man eine einmonatige Reise mit insgesamt 5'852.6 km durch Westaustralien in wenigen Sätzen beschreiben, wenn man so unglaublich viel erleben und unzählige wunderschöne Orte entdecken durfte? Ich versuche es mal mit einer Zusammenfassung: Meine Reise begann für mich bereits im Kopf, spätestens als ich die Route plante. Was mich wohl erwarten würde? Hatte ich die grossen Distanzen richtig eingeschätzt? Würde ich mit den heissen Temperaturen und teils wilden Tieren umgehen können? Beherrsche ich den Linksverkehr? Als ich mich am Flughafen von Beni verabschiedete, verschwand die Nervosität sowie der Stress der vorhergegangenen Wochen und die Vorfreude stieg ins Unermessliche. Nach gut 26 Stunden unterwegs kam ich in Perth an. Nach zwei Tagen in Mandurah, dem (neuen) Zuhause von Meli und Simon, starteten wir unseren Roadtrip am 1. Februar. Unser Büssli Mike hatte bereits 360'000 km auf dem Buckel, dennoch war er uns stets ein treuer Wegbegleiter. In der ersten Woche standen viele Ausflüge auf dem Programm wie das atemberaubende Skydiven in Jurien Bay, das unvergessliche Schnorcheln mit den Seelöwen in Green Head und der traumhafte Flug über die Abrolhos Islands. Zusätzlich erkundeten wir die eindrücklichen Pinnacles im Nambung National Park, fuhren zum idyllischen Ellendale Pool, bestaunten den Pink Lake, schwitzten im Kalbarri National Park, schauten uns diverse War Mamorial an und genossen die schönen Strände in Jurien Bay, Sandy Cape, Geraldton und Kalbarri. Nicht zu vergessen die kurzen Zwischenstopps bei den Aussichtspunkten Rock Islands und Natural Bridge. In der zweiten Woche gings zu den uralten und wunderschönen Stromatoliten in Hamelin Pool. Danach fuhren wir via Denham nach Monkey Mia, wo wir einen unglaublich tollen Tag verbringen durften. Wilden Delfinen ganz nah sein, eine Bootsfahrt zu den scheuen Seekühen unternehmen, zwei grosse Haie vorbeischwimmen sehen, lecker essen und am Abend nochmal aufs Meer hinaus fahren um den Sonnenuntergang zu geniessen. A dream! Am nächsten Tag gings zum einzigartigen Shell Beach und dann weiter nach Carnarvon zum One Mile Jetty. Im schönen Coral Bay fuhren wir mit den Quads dem Strand entlang und entdeckten beim Schnorchel viele farbenfrohe Fische und einen Teppichhai. Auch an den beiden anschliessenden Tagen begeisterte uns die Unterwasserwelt erneut mit ihren Farben und den teils kuriosen Bewohnern. Die Nacht im einsamen Camp des Cape Range National Parks unter einem atemberaubenden Sternenhimmel bleibt unvergessen! So auch einer der schönsten Strände, der Turquoise Bay. Wow... Als ich beim Eindunkeln viele Kängurus in freier Wildbahn sah, erfüllte sich mein Kindheitstraum. Wegen der heissen Temperaturen (bis zu 45 Grad!) änderten wir unsere Route spontan und fuhren wieder in Richtung Süden. Zurück in Geraldton wurde der malerische Leuchtturm und einer der schönsten Sonnenuntergäge bestaunt. Vorher machten wir einen Abstecher zum Rocky Pool, einer Oase im Outback. In Woche drei und nach einer wahrlich heissen Nacht (34 Grad!) gings ins idyllische Northam und dann weiter zum Wave Rock in Hyden, wo Simon uns besuchte. Diese Welle hat uns echt beeindruckt! In Esperance waren die Temperaturen dann deutlich kühler, die vielen aneinanderliegenden Strände waren trotzdem sehenswert. Ganz besonders gefallen hat uns Albany und die Buchten in den angrenzenden Nationalpärken. Die Küste bei den Blowholes und Elephant Rocks haben es mir besonders angetan. Ich war hin und weg! In Walpole und im Valley of the Giants war das Wetter dann leider wieder schlechter, der Tree Top Walk dafür umso aufregender. Auf der 40 Meter hohen Hängebrücke fühlte man sich plötzlich ganz klein. Wir waren nun bereits seit drei Wochen unterwegs und so waren einige hundert Kilometer keine Distanz mehr für uns. Nach Margaret River erkundeten wir Busselton und den zweitlängsten Jetty der Welt. Dieser malerische Steg beheimatet am Ende ein tolles Obervatorium, von wo aus man viele Fische beobachten kann. Am nächsten Tag erkundeten wir Bunbury und machten wiederum eine Bootstour. Auch hier hatten wir wieder das Glück auf unserer Seite und sahen viele wilde Delfine. Im Discovery Centre konnte man ausserdem viele kuriose Meerestiere anschauen. Später gings noch in den Wildlife Park zu den Kängurus und ich hab fast mein Herz an einen dieser zahmen Hüpfer verloren ;) An diesem Abend durften wir bei Chris und Phil, Freunde der Familie, übernachten und endlich wieder ein normales Bett geniessen. Nach fast einem Monat ein tolles Gefühl! Bald gings zurück nach Mandurah, um spontan noch eine Dolphin Tour durch die Kanäle zu machen. Auch hier sahen wir die freundlichen Meeresbewohner wie auch viele tolle Luxusvillen. Wieder Zuhause wurden wir von Simon mit leckerem Essen verwöhnt und er zeigte uns die einzige Grossstadt im Westen - Perth. Die Skyline und der Mix aus alten und modernen Gebäuden wie auch der grüne Kings Park gefielen mir sehr. Nachdem ich auch weitere Familienmitglieder kennengelernt hatte und für ein feines Mittagessen im Café war, wo Meli und Simon arbeiten, gings zu guter Letzt nach Fremantle. Nach einem gemütlichen Tag fuhren wir an den Flughafen und es hiess "byebye my good friend, see u soon!". Ich werde meine gute Freundin und Reisebegleiterin Meli, ihren Mann Simon wie auch die anderen lieben Menschen, die tollen Landschaften, die meisten Tiere (Spinnen ganz bestimmt nicht!) und eifach all das Erlebte vermissen! Was hatten wir für eine unglaublich tolle Zeit! Dank einem Fotobuch, welches ich momentan am Gestalten bin, und all den gekauften Andenken werden die Erinnerungen auch physisch vorhanden bleiben. In meinem Herzen bleiben sie sowieso für immer! <3

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ADELAIDE BIS SYDNEY

ADELAIDE BIS SYDNEY

18. und 19. Dezember 2019 Am Mittwoch stand eine Tour auf dem Programm. Am Morgen früh fuhr ich mit dem Bus rund drei Stunden Richtung Port Stephens. Unterwegs machten wir Halt und besuchten einen Reptile and Wildlife Park. Ganz unerwartet konnten wir wieder Koalas streicheln, das 6-monatige Männchen war super flauschig und hatte es mir sehr angetan. Cute as a button! Auch die Schildkröten, Krokodile, Tasmanischen Teufel und Kängurus wurden bestaunt. In Port Stephens angekommen, fuhren wir mit einem Boot in die riesige Bucht hinaus. Leider liessen die Delfine lange auf sich warten, ich genoss die herrliche Aussicht dafür umso mehr. Paradiesisch! Und ganz ehrlich, ich bin ja wirklich verwöhnt mit Delfinen, besonders die Bottlenose Dolphins (Tümmler) habe ich ja nun schon häufig gesehen. Am Nachmittag fuhren wir zum Birubi Beach, einem 400 Meter langen und wunderschönen Strand. Auf den dahinterliegenden Dünen kann man Sandboarden. Ganz ehrlich, dieses Mal war ich enttäuscht. Man durfte auf dem Brett nur sitzen, es zwar eine kurze Piste und die Fahrt ziemlich langsam – langweilig… Stattdessen genoss ich die Umgebung und liess ein richtiges Aussie-Foto von mir schiessen ;) Wegen der grossen Distanz von rund 150 km mussten wir bereits wieder zurück, im Bus hab ich wie immer etwas geschlafen (Naps werden meine neue Lieblingsbeschäftigung!), Musik gehört, Fotos sortiert und natürlich rausgeschaut. Da die Tour in die Blue Mountains abgesagt wurde, habe ich einen Tag mehr für Sydney selbst zur Verfügung – passt! Heute war ich nur einmal nass… Und zwar nicht, weil ich ständig am Bädelen war, sondern weil es soooo heiss war. Die Hitzewelle hat nun auch mich erreicht und ich schwitzte heute bei rund 38 Grad. Bereits in der Nacht konnte ich plötzlich einen beissenden Geruch wahrnehmen – Rauch. Heute Morgen sah man den Rauch dann auch wirklich gut, der Himmel war weiss statt blau und alles schien vernebelt. Einige Menschen liefen mit Masken herum, was gemäss Behörden jedoch nicht notwendig ist. Den ganzen Tag hatte ich ein etwas ungutes Gefühl, weil es zwar extrem heiss war, aber der Himmel eher nach Gewitter aussah. Wirklich komisch… Trotz Hitze und Rauch wollte ich den bekannten Coastal Walk vom Coogee Beach zum Bondi Beach machen. Leider wurde die Tour des Hostels abgesagt, jedoch fand ich in Taeyonii (Südkorea) und Shalinee (Indien) spontan zwei Begleiterinnen, so dass ich nicht alleine gehen musste. Mit dem Bus ist man in 50 Minuten beim Ausgangspunkt. Der Coogee Strand sieht wie viele Stadtstrände aus – breit und gut besucht. Da gefiel mir Gondons Bay, eine etwas kleinere Bucht, schon besser. Clovelly Beach ist ideal für Familien, da er eher ruhig ist und viel Platz bietet (meist jedoch Beton). Danach mussten wir etwas weiter laufen und kamen bei diesen Temperaturen wieder richtig ins Schwitzen, bevor wir den bekannten Bronte Beach erreichten. Dieser Strand sieht ähnlich aus wie Bondi. Da ich Boni schon gesehen hatte, verliess ich die beiden Damen und fuhr zurück in die Stadt. Der Manly Beach stand auf meiner to do-Liste und so nahm ich die nächste Fähre in diese Richtung. Manly Beach ist in 20 Minuten erreichbar und gefiel mir am allerbesten. Warum? Es gibt dort viele kleine Cafes und Restaurant, was ich generell gut finde ;) Der Strand ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, wo man Baden oder Surfen kann. So hüpfte ich kurz ins rund 20 Grad warme Wasser und sah anschliessend den Surfern zu. Einige haben’s echt drauf! Eigentlich wollte ich ja auch surfen, irgendwie hat es aber bis jetzt noch nie richtig gepasst. Vielleicht ist Zusehen sowieso besser für mich ;) Bei der Rückfahrt mit der Fähre sah man plötzlich die Sonne, welche tagsdurch zwar offensichtlich stark war, jedoch wegen des Rauches nicht zu sehen war. Sie schien rot durch den Rauch, was eine ganz besondere Stimmung erzeugte. Seht selbst auf den Fotos. Danach genoss ich eine leckere Pizza und natürlich nochmals die Aussicht am Harbour. Zurück im Hostel habe ich gepackt (so langsam habe ich ein System für meinen Rucksack, finally…), genoss nochmals die Aussicht vom Rooftop aus und sitze nun im Aufenthaltsraum. Heute war mein letzter Tag hier und diesen wollte ich unbedingt mit einem Blog abschliessen. Sydney, you got it all! Was für eine tolle Stadt… Und was für eine glückliche Karin :) Ich war definitiv nicht zum letzten Mal hier, Sydney hat mich absolut überzeugt. Ich habe hier zwar viele Menschen kennengelernt, jedoch „leider“ keinen Australier, der mich umgehauen hat (wobei, die Aussis sind ja schon seeeehr hübsch!). Wird also doch nichts mit dem Auswandern, wie es scheint ;) Spass beiseite, Australien hat mich schon 2016 verzaubert, mich nun erneut in seinen Bann gerissen und ist sicherlich nochmals eine grössere Reise wert! Nun fliege ich aber in einigen Stunden nach Asien und freue mich auf meinen dritten und letzten Teil meiner grossen Reise. Bye bye Australia, สวัสดีกรุงเทพ (hallo Bangkok :)).

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NEUSEELAND

NEUSEELAND

28. November 2019 Bye bye New Zealand, hi Australia! Nun bin ich tatsächlich bereits in Australien, genauer gesagt in Adelaide. Kann es selbst noch gar nicht glauben… Die letzten beiden Tage waren sehr intensiv: Nach einer weiteren praktisch schlaflosen Nacht (das Base backpacker ist wirklich extrem laut!) habe ich am Donnerstagmorgen mit Malou und Kayleigh – den letzten beiden der Stray family – eine Tour im Eden Park Stadium gemacht. Dort wird nebst Rugby auch Cricket oder Golf gespielt. Während der Führung gab es viele interessante Infos, vor allem zum Sport Nummer 1 in Neuseeland: Rugby! Die Nationalmannschaft All Blacks ist in ganz Neuseeland absolut hoch angesehen, bei meiner Reise habe ich überall Fahnen gesehen. Die All Blacks gelten als die beste Mannschaft der Welt und sind auch wegen des einschüchternden Haka (Tanz der Maori) bekannt. Wir konnten in die VIP-Lounges, den Medienraum und auch in die Umkleideräume der Mannschaft. Als die Führung offiziell beendet war und wir drei noch etwas ratlos rumstanden, fragte uns einer der Guides, ob wir ein Foto mit dem Pokal der Weltmeisterschaft machen möchten. Of course! Nachdem ich mich schweren Herzens von Malou und Kayleigh verabschiedet hatte, war Packen angesagt. Dabei stellte ich fest, dass meine Trekkingschuhe nicht mehr da waren! Ich hatte sie wie alle anderen auch aus dem Bus genommen und am Rucksack angeschnürt. Im Base hatte ich sie noch, das weiss ich genau. Ich vermute ehrlich gesagt, dass sie mir während des Eincheckens abhandengekommen sind. Hab gesucht und nachgefragt, aber sie blieben verschwunden… Den letzten Abend in Neuseeland verbrachte ich mit Maya, welche ich ja auf dem Flug nach Auckland kennengelernt hatte. Dank dem wertvollen Tipp von Fränzi genossen wir ein superfeines Essen im Restaurant 1947. Als ich dann auch Maya Tschüss sagen musste, fühlte sich das schon komisch an. Wir werden uns in der Schweiz bestimmt wiedersehen, hier bin ich nun aber plötzlich alleine unterwegs, daran muss ich mich erst gewöhnen. Fazit von gestern: zu wenig Schlaf, zu viel gegessen und -1 Paar Wanderschuhe. Der Blog zu Australien befindet sich im Register „Blog Australien“ - dort geht‘s natürlich weiter :)

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