Hallo meine Lieben. Endlich ist das WiFi gut genug und ich kann euch von meinen ersten Tagen in Neuseeland berichten. Es ist schon komisch, wenn man plötzlich am anderen Ende der Erde ist, mit 12
Stunden Zeitverschiebung klar kommen muss und dann ist auch noch Sommer…! Ihr merkt, mir geht es hier in Aotearoa (Maori Name für Neuseeland) richtig gut ;)
Die letzten Tage vor der Reise war ganz schön viel los: Verabschiedung von Familie und Freunden (danke, dass ihr da wart!) und dann natürlich alle möglichen Vorbereitungsarbeiten. Man geht ja
nicht regelmässig für 2.5 Monate aus dem Haus ;) Am Donnerstagabend ging’s dann an den Flughafen, wo mich meine Eltern und ganz überraschend auch mein Götti Bruno und seine Frau Vreni
verabschiedet haben. Voller Vorfreude stieg ich ins Flugzeug, auch wenn ich keinen Fensterplatz mehr ergattern konnte. Die knapp 23 Stunden Flug mit einem kurzen Zwischenhalt in Singapur hab ich
gut überstanden. Es war zwar schon ziemlich anstrengend, aber ich hatte gute Gesellschaft. Bereits in Zürich lernte ich die Bündnerin Maya kennen und wir verstanden uns auf Anhieb super und wie
es das Schicksal manchmal will, war auch ihr Ziel Auckland. Mit ihr ging ich am ersten Abend Essen und ich sehe sie bestimmt wieder, wenn ich von meiner Tour zurück bin.
Ich würde meinen aktuellen Zustand nicht als Jetleg beschreiben, obwohl ich jeweils mitten in der Nacht aufwache und kaum mehr einschlafen kann. Es ist wohl eher das Gefühl des Ungewohnten, das
mich etwas ruhelos macht. Mit dieser Reise beginnt auch irgendwie ein neues Kapitel in meinem Leben und darauf freue ich mich. Um damit wirklich beginnen zu können, muss ich aber auch Einiges
hinter mir lassen und wie ihr wisst, ist das manchmal nicht so einfach und geht nicht spurlos an einem vorbei. Aktuell kann ich sagen, dass es mir wirklich sehr gut geht und ich jeden Moment der
bisherigen Reise geniesse! Mal rauszukommen tut echt gut und jeder Tag hält viel Spannendes für mich bereit. Nun bin ich etwas abgeschweift, ich wollte euch ja noch von den ersten Tagen meiner
Reise erzählen…