MALLORCA

MALLORCA

April 2017 In diesem ganz spontanen Blog möchte ich euch einen kleinen Einblick in meine wunderbare Reise auf Mallorca geben. Es kribbelt schon länger unter meinen Nägeln und jetzt ist ein guter Moment, wieder etwas zu schreiben und euch damit einen kleinen Teil dieser wunderschönen Insel näher zu bringen. Mein Hotel befindet sich in Cala Millor, einem Ort im Osten von Mallorca. Das idyllische Städtchen wird von Frühling bis Herbst vor allem von deutschen Touristen eingenommen, was sich bereits nach einer kurzen Bummeltour entlang der Promenade zeigt. Viele Geschäfte und Restaurants tragen deutsche Namen, praktisch alle Mitarbeitenden sprechen Deutsch und auch um einen herum hört man nur deutsche Wortfetzen. Und trotzdem hat Cala Millor diesen "Touch von Mittelmeer", wie ich es gerne nenne. Endlose von Palmen gesäumte Promenaden, kleine und mit Blumen geschmückte Gässchen, dicht an dicht gepresste Restaurants aller Nationalitäten, kleine Läden mit allerlei Krimskrams, das Rufen der hungrigen Möven und natürlich das Rauschen des wunderschön azurblauen Meeres. Schön, nicht wahr? Und allemal einen Besuch wert!

Was für eine wundervolle Insel! Wirklich, ich bin begeistert! Nachdem wir uns bis anhin vor allem dem süssen Nichtstun hingegeben haben - abgesehen von unserer
Entdeckungstour mit dem Mietwagen - unternahmen wir heute eine Tour mit dem Mountainbike. Zuerst fuhren wir dem Strand entlang bis ausgangs Cala Millor, dann etwas im Landesinneren nach Sa
Coma. Dem M
eer entlang ging unsere Fahrt weiter von Cala Moreia bis Cala Morlanda.
Beni entdeckte bei der Routenplanung eine kleine einsame Bucht namens Cala Petita, welche er unbedingt sehen wollte. Da sich die Bucht
im Naturschutzgebiet befindet, war die Anfahrt nicht ganz einfach. Wortwörtlich über Stock und Stein sowie durchs Gestrüpp ging unsere Fahrt. Als routinierter Biker war das für Beni keine grosse
Sache. Ich habe wesentlich weniger Erfahrung und prompt landete ich unsanft auf meinem Allerwertesten. Autsch! Welch lustiger Anblick sich Beni bot, als er mich unter einem Gebüsch fand ;) Aber
die Strapazen haben sich definitiv gelohnt, die kleine Bucht besticht mit ihrem wilden Aussehen und dem klaren türkisen Wasser. Ich hätte stundenlang bleiben können! Da wir aber auch noch den
bekannten Küstenort Portocristo erkundigen wollten, fuhren wir weiter durchs unwegsame Gelände bis zur nächsten Strasse.
Portocristo hat eine schöne Bucht und gleich daneben einen kleinen Hafen mit vielen teuer aussehenden Jachten. Nach einer kleinen
Stärkung ging's über Landstrassen zurück nach Sa Coma und von dort auf die Halbinsel Punta de s'Amer. Ungefähr in der Mitte und ungeben einer naturbelassenen Landschaft befindet sich eine noch
gut erhaltene kleine Burg sowie ein Restaurant. Besonders bei der leichten Abfahrt nach Cala Millor hat man einen wunderbaren Blick auf die Küste mit den vielen Hotels und der langen
Strandpromenade.
Etwas geschafft von der doch anstrengenden Tour erholen wir uns kurz und geniessen dann unser letztes Abendessen im kleinen
Paradies.

Fotos (9)

Fotos (23)

Ein kleiner Gruß aus der Ferne?

Ich freue mich über jede Nachricht in meinem digitalen Gästebuch.